Das Equipment ist Elementar für Dich, denn es soll dir nicht nur das Leben leichter machen sonder auch zu deinem Persönlichen Schutz beitragen. Selbstverständlich müssen deine Helferlein auch zu dir passen, intuitiv zu bedienen sein und auf Dich und deinen Grill abgestimmt sein.
In diesem Beitrag will ich dir nahe bringen, auf was Du achten musst, meine Erfahrungen mit Dir teilen und zu jedem der hier aufgeführten Helfer ein paar Worte sagen.

Was die Auswahl der passenden Grills angeht, habe ich hierzu ebenso einen kleinen Beitrag geschrienen – hier Klicken

 

 

Beginnen wir mit der Grillzange

 

Was mich angeht habe ich lange gebraucht DIE Zange zu finden. Am Ende war es dann s0gar eine Spezialanfertigung aus Edelstahl die mir heute noch treue Dienste leistet.

Diese Zange ist etwa 40 cm lang, liegt super in der Hand und ist Zentral der Längsachse etwas nach innen gebogen was etwas mehr Grip bedeutet aber gleichzeitig auch noch gut aussieht.

 

Selbstverstädlich besitze ich aber nicht nur eine Grillzange, nein sogar mehrere! Ich gehe aber jetzt nur auf meine Nummer 2. den diese finde ich alleine vom Engineering so cool, das sie mich sofort überzeugt hat – die V-Tong.

 

 

 

Durch ihre beachtliche länge schützt sie super vor Hitze und prädestiniert für das Kochen über offenem Feuer, durch ihre Übersetzung  am Kreuzgelenk kannst du auch grosse Stücke Fleisch ohne Probleme packen und die extreme Kraftübernahme verhindert das heraus rutschen.

Da wir auch einen Steinofen besitzen der mit Holz geschürt wird, benütze ich die V-Tong auch zum nachlegen schwerer, etwa 40 cm langer Hartholzscheite.

Ein echter Allrounder

 

Das Thermometer

Das Kerntemperaturthermometer gehört heutzutage ohne Frage frage zur Grundausstattung eines jeden Fleischliebhaber. Auch wenn ich dieses Thermometer heute nur noch zu finalen Kontrolle verwende war es früher mein ständiger Begleiter am Grill und in der Küche. Damals verwendete ich Funkthermometer die mich live über die Temperatur auf dem laufenden hielten ohne direkt daneben stehen zu müssen.

Ab einer gewissen Preisklasse lassen sich die heutigen Generationen auch über W-Lan und Bluetooth mit Smartphone & Co verbinden, haben mehrere Sonden und können den Garraum ebenso überwachen. Meist bringen diese schon eine reich gepflegte Datenbank an Empfehlungen & Temperaturen mit.
Die unterschiedlichen Temperaturen, angepasst auf den gewünschten Gargrat hab ich euch auch hier zusammen geschrieben.
Heute verwende ich allerdings zur Kontrolle nur noch ein günstiges, digitales Thermometer das nur für die Dauer der Messung im Gargut verbleibt.

 

Der Fleischwolf

Oft werde ich gefragt ob es nicht total sinnlos sei,  Fleisch selbst daheim zu wolfen, das Gerät im Anschluss zu reinigen und dabei wertvolle Zeit zu verschwenden, wenn ich es auch bequem beim Metzger oder im Discounter bereits fertig bekomme. Diese Frage beantworte ich vehement mit einem überzeugten NEIN!

Hierfür gibt es mehrer Punkte, ersten die Frische – umso kürzer die Zeit zwischen dem zerkleinern und dem vergeht ist, desto mehr Aroma besitzt das Fleisch.

Zweitens, die Zusammensetzung. Pauschal gesagt ist nicht jedes Magerfleisch-Fettverhältnis für jedes Gericht passend. Ebenso wie der zerkleinerungsgrad. Nehmen wir als Beispiel den Burger – hier wolfe ich das Fleisch grob und versuche eine Fettgehalt von ca 30 % anzupeilen; ganz anders verhält es sich bei Hackfleisch für eine Lasagne – hier Wolfe ich das Fleisch so fein wie möglich und peile einen Fettgehalt von etwa 20% an.

 

Und nun drittens – die Qualität! Ich unterstelle keinem ehrlichen Metzger er würde minderwertig Fleisch verwenden oder sogar Abfalle bei mischen, jedoch weiß ich was möglich ist. Weiter will ich jetzt gar nicht auf diesen Punkt eingehen.

 

Der Vakumierer

Lange nur als Gastro,- & Metzgereiinventar zu sehen, hat der Vakuumierer heute den Eizug Vakuumierer privaten Haushalte geschafft. Er schweisst Lebensmittel unter Ausschluss von Luft in Folie ein und macht sie so haltbarer. Dies ermöglicht es gerade auch in meinem Fall, Fleisch in grösseren Mengen zu günstigeren Preisen einzukaufen, sie zu portionieren und und weiterhin haltbar zu machen. Auch in der Tiefkühlung hält Vakuumiertes um einiges länger und das ohne jeglichen Gefrierbrand.

Ein brauchbares Gerät bekommt man heutzutage bereits ab 100€, mit so einem Gerät habe ich auch angefangen, mit der Zeit sehnte ich mich dann aber nach mehr Performance und so landete ich Schlussendlich bei einem Gastrogerät im höheren Preissegment.

 

Jedoch bietet ein Vakuumierer mehr Finessen als Lebensmittel haltbarer zu machen – wo wir dann auch beim Thema Sous-Vide wären.

 

 

Das Sous-Vide

Beim sogenanten Sous-Vide wird das Gargut in einem dafür vorgesehen Beutel eingeschweißt und in einem Wasserbad mit vorher fix eingestellter Temperatur gegart. Klingt erstmal etwas komisch, kann man doch auch ganz konventionell Steak, Gemüse & Co garen. Der Clou liegt an der Temperatur, diese wird auf die Gewünschte Kerntemperatur eingestellt. So kann das Steak nicht übergaren – egal wie lange ihr es im Wasserbad verweilen lasst.

Das Fleisch ist nun theoretisch verzehrfertig, doch fehlen die Röstaromen und die einhergehende Optik die ein perfektes Steak so mit sich bringt. Final wird es also in der heiss-rauchenden Pfanne mit etwas Öl oder einem Oberhitzegrill lediglich ein paar Sekunden angeknuspert. An und für Sich steckt hier nicht viel Handwerk drin, ist aber eine super Methode um, gerade bei teuren Stücken Fleisch oder auch Steaks, Fisch, Geflügel etc, diese in größeren Mengen ohne Druck auf den Punkt zu garen.

Wannengeräte sind ausserdem auch super zum brühen selbsthergestellter Wurstwaren in der eigenen Küche geeignet – hier kommt das Sous-Video bei mir am meisten zum Einsatz!

 

 

 Abziehstahl & Messer

Ein Wetzstahl oder Abziehstahl dient dem schnellen schärfen von Messern, er ist oft stabförmig und besteht aus hartem Stahl mit runder oder ovaler Form. So ein Stahl selbst ist bei ordentlicher Handhabung eigentlich unkaputtbar…mein Das hat seinen ersten aus der Ausbildung immer noch in Gebrauch.

 

Zum Schärfen wird das Messer in einem Winkel von ca. 20 Grad an den Stahl angelegt und mit leichtem Druck von der spitze abwärts zum Heft über den Stahl bewegt.
Die sicherste Methode ist jedoch, die Bewegung weg vom Körper zu führen um Schnitt,- und Stichverletzungen zu vermeiden.

Safety First!

 

Das Angebot an Messern ist nahezu unüberschaubar. Wer kennt nicht die zahllosen Angebote in Supermärkten, Kaufhäusern oder Teleshoppingkanälen. Für wenige EUR bekommt man dort ganze Messerblöcke. Hat man keine besonderen Ansprüche, erfüllen diese auch durchaus ihren Zweck. Weil sie so wenig kosten, hat man gewöhnlich sehr viele davon. Mit den wenigsten lässt sich dann aber tatsächlich gut arbeiten. So fristen sie oft ein trostloses Dasein in irgendwelchen Schubladen.

Das Angebot wird also schon überschaubarer, wenn man sich auf qualitativ hochwertige Messer konzentriert. Die Zahl der Hersteller, die die Kunst des Messerschmiedens noch beherrschen, ist in den letzten Jahrzehnten sehr zurückgegangen. Allein ein Blick nach Solingen, dem immer noch bedeutendsten deutschen Messerstandort, verdeutlicht das. Nur wenige Manufakturen sind hier tatsächlich noch aktiv.
Empfehlen kann ich euch definitiv zu bekannten Herstellern wie Dick, Zwilling, Schweiger etc zu greifen, nicht ganz günstig aber ihr habt lange Freude damit. Für 100€ solltet ihr aber auf jeden Fall etwas passables finden.